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M³yny der Wojwodschaft £ód¼
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M³yny
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M³ynyEiner der Beweise der vergehenden Zeit sind auf das ganze Gebiet der Woiwodschaft Lodz verteilte Wassermühlen, die aus der nahen Vergangenheit stammen und immer seltener zu sehen sind. Im Denkmalsregister der Woiwodschaft Lodz befinden sich 13 Mühlen, darunter 11 Wassermühlen bzw. Wassermühlanlagen mit elektrischem Antrieb. Das sind Mühlen: und Eine der ältesten erhaltenen Mühlen der Woiwodschaft Lodz war bis vor kurzem eine sehr veränderte Holzwassermühle in Boles³awiec (Kreis Wieruszów), an der Prosna. Diese Mühle wurde im 18. Jahrhundert errichtet und hörte endgültig 1964 auf zu arbeiten. Danach wurde sie gründlich renoviert. Man plante hier ein Mühlenmuseum einzurichten, dann gab es hier ein Hotel und ein Restaurant. Leider wurde die Mühle Anfang 2007 ganz verbrannt. Auch an der Prosna – im Dorf Kamionka (Kreis Wieruszów) – befindet sich ein ehemaliger Mühlhof in Krupka. Dazu gehören: eine Getreidemühle aus Holz, errichtet Anfang des 20. Jahrhunderts, früher auf Holzpfählen gebaut, 1967 mit Betonstützen verstärkt; und ein gemauertes Müllerhaus aus 1898 mit einer Veranda, einer gemauerte Kuhstall und einer Scheune aus dem ersten Viertel des 20. Jh. Seit 1983 ist die Mühle nicht tätig. Die vergehende Zeit und keine Sicherungen bewirken, dass es zur Ruine wird. Zahlreiche Wassermühlen gab es früher an der Warthe. Zu den interessantesten, erhaltenen Mühlen gehört heute die Holzmühle in Kêpowizna (Kreis Wieluñ), 1910-12 errichtet und heute elektrisch getrieben. Vor dem Krieg wurde das Warthe-Gewässer durch noch eine Mühle und ein Sägewerk angetrieben. Früher gab es an der Mühle auch einen Flusshafen. Von da an wurden Waren auf Flößen von Posen nach Stettin transportiert. Zahlreiche Mühlen wurden in der Vergangenheit durch den Fluss Graba angetrieben. Aus zig Mühlen aus der Vergangenheit sind heute nur einige erhalten. Der Müllereigeschichte ist die „Route der Mühlen an der Grabia“ gewidmet, die durch den Kreis £ask führt. Das sind: die Mühle in Zielêcice, Wola Marzeñska und Kozuby. Die Mühlruinen kann man nach vorheriger Anmeldung bei den Besitzern in Emilianów und Okup Fabryczny besichtigen. Eine historische Wassermühle, die 1998 vor der Zerstörung wegen eines Stauseebaus am Pilica-Zufluss Luci±¿a geretet wurde, wurde das erste Objekt des neugegründeten Freilichtmuseums - des Flusses Pilica. Im Frühling 2000 fing die Rekonstruktion des wertvollen, am Ufer liegenden Baus und der ehemaligen Mühlentechnik an. Es wird geplant, die Mühle für Ansichtszwecke in Gang zu setzen. Im Freilichtmuseum, gleich neben der Mühle unter einer speziellen Überdachung befindet sich die größte in Polen Sammlung von Mühlensteinen. Die Mühlen in Boles³awiec, Kêpowizna, Wola Marzeñska und Kozuby, und insbesondere die erneuerte und rekonstruierte Mühle, die sich heute im Freilichtmuseum in Tomaszów befindet, sind jedoch nur Ausnahmen. Eine Reihe von Mühlen erwartet bald dasselbe Schicksal wie andere Denkmäler der industriellen Architektur, die heute verlassen und vegessen sind und vekommen. Es darf nicht vergessen werden, dass Mühlen, neben der Herrstellung von Mehl und Grütze oder Schrot erfüllten früher eine wichtige Funktion in polnischen Dörfern – sie waren immanent mit der Landschaft verbunden. Bilder: Tomasz Dronka, Piotr Rzeñca, Piotr Sölle, Tomasz Szwagrzak, Bartek Bijak
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